Saftige Gänsebrust mit Apfelsoße für 4 Personen

Oh, Gänsebrust mit Apfelsoße – das ist für mich der Inbegriff von gemütlichem Familienessen! Jedes Mal, wenn ich den Duft von knuspriger Gänsehaut und süß-sauren Äpfeln in der Küche habe, denke ich an die Weihnachtsfeiertage bei meiner Oma. Sie hat dieses Gericht immer mit so viel Liebe zubereitet, und ich habe ihr stundenlang zugeschaut, wie sie die perfekte Bräunung auf der Haut hinbekommen hat. Heute verrate ich dir mein Geheimnis für eine saftige Gänsebrust mit einer Apfelsoße, die einfach jeden umhaut. Vertrau mir, das schmeckt nach Kindheit, Festen und ganz viel Herz!

Zutaten für Gänsebrust mit Apfelsoße

Okay, lass uns über die Zutaten sprechen – denn hier macht Qualität wirklich den Unterschied! Ich schwöre auf diese Kombination, die ich von meiner Oma gelernt habe. Achte darauf, alles bereitzulegen, bevor du loslegst. So ein Chaos in der Küche willst du nicht, wenn die Gänsebrust in der Pfanne brutzelnd auf dich wartet!

  • 1 Gänsebrust (ca. 1 kg) – such dir eine schöne, frische aus mit einer dicken Fettschicht. Die macht später die knusprige Haut!
  • 2 Äpfel – ich nehme am liebsten Boskop, weil sie schön säuerlich sind und nicht zu Matsch zerfallen. Geschält und in kleine Würfel geschnitten.
  • 1 Zwiebel – fein gewürfelt. Keine Sorge, sie wird so weich, dass man sie später kaum schmeckt, aber sie gibt der Soße eine tolle Tiefe.
  • 200 ml Brühe – Hühner- oder Gemüsebrühe, selbstgemacht oder ein guter Instant-Fond. Aber bitte kein klares Wasser!
  • 50 ml Sahne – die macht die Soße schön cremig. Ich nehme immer die mit 30% Fett, aber geht notfalls auch mit weniger.
  • 1 EL Butter – Zimmertemperatur! Nicht direkt aus dem Kühlschrank, sonst verbrennt sie sofort in der heißen Pfanne.
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack – aber sei mutig mit dem Salz, besonders auf der Hautseite. Das zieht die Feuchtigkeit raus für extra Knusprigkeit!

Psst… ein Geheimzutat, die ich manchmal reinmache? Ein Schuss Calvados oder Apfelwein in die Soße – aber das bleibt ganz unter uns! Nicht, dass meine Oma das mitkriegt…

So bereitest du Gänsebrust mit Apfelsoße zu

Jetzt wird’s spannend! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du die perfekte Gänsebrust mit Apfelsoße hinbekommst. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst – ich war auch nervös, als ich es das erste Mal alleine gemacht habe. Aber vertrau mir, wenn du dich an diese Anleitung hältst, wird es ein Hit!

Gänsebrust anbraten

Okay, hier kommt der wichtigste Teil: die knusprige Haut! Nimm eine schwere Pfanne – am besten Gusseisen – und erhitze sie auf mittlere Hitze. Währenddessen trocknest du die Gänsebrust mit Küchenpapier ab. Ja, wirklich gut trocken tupfen! Dann mit Salz und Pfeffer kräftig würzen, besonders auf der Hautseite.

Jetzt Butter in die heiße Pfanne geben und gleich die Gänsebrust mit der Hautseite nach unten reinlegen. Nicht bewegen! Lass sie mindestens 5 Minuten brutzeln, bis die Haut goldbraun und knusprig wird. Dann drehst du sie um und brätst die andere Seite für etwa 3 Minuten. Der Trick? Nicht zu oft wenden – sonst wird die Haut nicht richtig knusprig!

Apfelsoße zubereiten

Jetzt kommt mein Lieblingsteil! Die Gänsebrust aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. In demselben Fett braten wir jetzt die Zwiebelwürfel an, bis sie glasig werden. Dann kommen die Apfelstücke dazu – ich rühre sie immer vorsichtig um, damit sie nicht zerfallen.

Wenn alles schön angedünstet ist, löschst du mit der Brühe ab. Kratz dabei die ganzen leckeren Bratrückstände vom Pfannenboden – das ist das Aroma pur! Jetzt die Sahne unterrühren und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis die Soße etwas eindickt. Mein Tipp: Wenn du magst, kannst du hier einen Schuss Weißwein oder Apfelwein hinzufügen – gibt eine tolle fruchtige Note!

Jetzt kommt die Gänsebrust zurück in die Pfanne (oder du gibst alles in eine ofenfeste Form) und ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze. Nach etwa 45 Minuten ist sie perfekt – aber mach unbedingt die Stichprobe! Stech mit einem Fleischthermometer rein: 70°C im dicksten Teil sind ideal. Wenn du kein Thermometer hast: Der Saft sollte klar sein, wenn du leicht mit der Gabel reinpiekst.

Wichtig: Lass die Gänsebrust nach dem Garen noch 10 Minuten ruhen! Ich weiß, das Warten ist hart, aber so bleibt sie saftig und die Soße kann sich noch etwas setzen. Dann kannst du sie in Scheiben schneiden und mit der köstlichen Apfelsoße servieren. Mmmh, jetzt läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen!

Tipps für die perfekte Gänsebrust mit Apfelsoße

Okay, jetzt verrate ich dir meine besten Küchengeheimnisse – die kleinen Tricks, die aus einer guten Gänsebrust eine perfekte machen! Manche hab ich von meiner Oma gelernt, andere durch trial and error (und ein paar verbrannte Pfannen…) entdeckt. Vertrau mir, mit diesen Tipps wirst du zum Gänsebrust-Profi!

So wird die Haut richtig knusprig

Das große Geheimnis? Trockene Haut und Geduld! Ich trockne die Gänsebrust nicht nur mit Küchenpapier ab, sondern lasse sie vor dem Braten oft noch 1-2 Stunden ungekühlt liegen. So verdunstet Restfeuchtigkeit. Und beim Anbraten: Nicht zu früh wenden! Ich zähle immer bis 5 Minuten, bevor ich auch nur einen Blick unter die Haut wage. Wenn sie sich beim Wenden schwer löst – super! Das heißt, sie wird knusprig.

Die Konsistenz der Soße anpassen

Die Apfelsoße sollte cremig, aber nicht zu dick sein. Wenn sie nach dem Köcheln noch zu dünn ist, einfach einen TL Stärke mit kaltem Wasser verrühren und unterrühren. Immer erst etwas Soße in einen Löffel geben und abkühlen lassen – dann siehst du die echte Konsistenz! Zu dick? Ein Schuss Brühe oder Apfelsaft rettet die Situation. Mein Oma-Trick: Für eine glänzende Soße zum Schluss noch ein kleines Stück kalte Butter unterrühren.

Ruhezeit ist Gold wert

Ach, wie oft habe ich diese Regel gebrochen und es bereut! Die Gänsebrust muss nach dem Garen mindestens 10 Minuten ruhen – eingewickelt in Alufolie. So verteilen sich die Säfte gleichmäßig. Und weißt du was? Die Soße profitiert auch von dieser Pause! Die Aromen verbinden sich besser und die Konsistenz wird perfekt. Nutz die Zeit, um den Tisch zu decken oder schnell den Salat zu machen.

Mein Notfall-Trick für zu viel Fett

Manchmal gibt die Gans mehr Fett ab als erwartet. Kein Problem! Einfach etwas Fett vor dem Anbraten der Zwiebeln und Äpfel abschöpfen (aufheben – ist toll für Bratkartoffeln!). Oder du legst die Gänsebrust nach dem Anbraten kurz auf Küchenpapier. Aber nicht zu viel Fett entfernen – ein bisschen braucht die Soße für den Geschmack!

Und mein allerwichtigster Tipp: Hab keine Angst davor, es mal anders zu machen! Jeder Ofen, jede Gans und jeder Apfel ist anders. Schau, riech, probier – koch mit allen Sinnen. So hat’s meine Oma gemacht, und so mache ich’s heute. Und wenn was schiefgeht? Nächstes Mal wird’s besser – versprochen!

Variationen der Gänsebrust mit Apfelsoße

Weißt du was ich liebe? Dass dieses Rezept so viel Spielraum für Kreativität lässt! Ich experimentiere ständig mit kleinen Veränderungen – mal wegen der Jahreszeit, mal einfach aus Lust am Ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die das klassische Gericht immer wieder neu erscheinen lassen. Aber hey, keine Sorge: Das Original bleibt natürlich unschlagbar!

Andere Apfelsorten ausprobieren

Die Äpfel machen den Charakter der Soße aus! Boskop sind toll, aber ich wechsle gern je nach Saison. Elstar geben eine feinere Säure, Braeburn bleiben schön bissfest, und Holsteiner Cox bringen eine tolle Würze mit. Mein Geheimtipp: Ein paar Scheiben Granny Smith ungeschält dazugeben – die Schale gibt eine herrlich frische Note!

Kräuter für mehr Tiefe

Ein Zweiglein Thymian oder Rosmarin in die Soße – wow, was für ein Unterschied! Ich binde die Kräuter immer mit Küchengarn zusammen, damit ich sie später leicht entfernen kann. Im Herbst liebe ich einen Hauch Salmbei, der passt perfekt zu Äpfeln. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben, sonst überdeckt es den zarten Gänsegeschmack!

Birnen statt Äpfel

Ja, du hast richtig gelesen! Besonders Williams-Christbirnen machen die Soße unglaublich süß und samtig. Ich reduziere dann die Sahne etwas und gebe stattdessen einen Spritzer Zitronensaft dazu, um die Süße auszubalancieren. Diese Variante serviere ich gern zu festlichen Anlässen – sie wirkt gleich viel eleganter!

Mit Rotwein verfeinern

An kalten Wintertagen ersetze ich die Hälfte der Brühe durch trockenen Rotwein. Der gibt der Soße eine wunderbar tiefrote Farbe und ein volles Aroma. Wichtig: Den Alkohol gut auskochen lassen! Dazu passen dann auch ein paar Wacholderbeeren in der Soße – das erinnert mich immer an Weihnachten bei meiner Tante.

Für die schnelle Küche

Keine Zeit für Ofengare? Ich schneide die Gänsebrust manchmal in dicke Streifen und brate sie durch – dann geht’s in 20 Minuten! Die Soße koche ich parallel in einem kleinen Topf. Nicht ganz so traditionell, aber an Wochentagen ein echter Lebensretter. Und weißt du was? Die knusprigen Ränder der Gänsenstreifen sind einfach göttlich!

Das Schöne ist: Jede Variante schmeckt anders, aber keine ist falsch. Letzte Woche habe ich sogar mal getrocknete Aprikosen mit rein geschnitten – verrückt, oder? Aber mein Mann hat’s geliebt. Also trau dich ruhig, deinen eigenen Twist zu finden. Hauptsache, es schmeckt dir und deinen Lieben!

Serviervorschläge für Gänsebrust mit Apfelsoße

Oh, jetzt wird’s richtig gemütlich! Eine perfekt zubereitete Gänsebrust mit Apfelsoße verdient natürlich die richtigen Begleiter. Ich verrate dir meine absoluten Lieblingskombinationen – die ich über Jahre zusammengetragen habe, von Familienfeiern bis zu spontanen Dinnerpartys. Jede davon hat ihren eigenen Charme und passt zu unterschiedlichen Anlässen. Aber Achtung: Dieses Kapitel könnte Hunger auslösen!

Klassisch: Rotkohl und Kartoffelknödel

Das ist die Kombination, die mich immer an Weihnachten denken lässt! Der säuerliche Rotkohl balanciert das reichhaltige Gänsefett perfekt aus. Ich mache ihn gern mit etwas Apfelmus und Nelken – dann harmoniert er wunderbar mit der Apfelsoße. Dazu selbstgemachte Kartoffelknödel, die die Soße aufsaugen wie ein Schwamm. Mein Tipp: Die Knödel in Scheiben schneiden und leicht anbraten – das gibt eine herrliche Kruste!

Rustikal: Ofengemüse und Bratkartoffeln

Für weniger formelle Anlässe liebe ich diese Variante! Wurzelgemüse wie Pastinaken, Karotten und Petersilienwurzeln schälen, würfeln und mit Olivenöl, Salz und Thymian im Ofen rösten. Dazu Bratkartoffeln aus dem Gänsefett – ja, genau dem, das wir vorher abgeschöpft haben! Das gibt ihnen einen unglaublichen Geschmack. So ein Teller sieht nicht nur bunt aus, sondern ist auch ein Fest für alle Sinne.

Leicht: Feldsalat mit Nüssen und Preiselbeeren

Wenn’s mal etwas weniger deftig sein soll: Ein frischer Feldsalat mit Walnüssen, getrockneten Preiselbeeren und einem Honig-Senf-Dressing ist die perfekte Ergänzung. Die Bitterstoffe des Salats und die Säure der Preiselbeeren schneiden durch das fettige Fleisch. Plus: Die knusprigen Nüsse geben einen tollen Kontrast zur weichen Gänsebrust. Mein Geheimnis? Den Salat erst kurz vorm Servieren anmachen, damit er schön knackig bleibt!

Festlich: Maronenpüree und Rosenkohl

Für besondere Anlässe wird’s edel! Maronenpüree unter die Apfelsoße gemischt gibt eine wunderbar nussige Note. Dazu halbierte Rosenkohlröschen mit Speckwürfeln und Mandelblättchen – einfach himmlisch! Diese Kombination sieht auf dem Teller so hübsch aus, dass sie fast zu schade zum Essen ist. Aber nur fast… denn nach dem ersten Bissen ist sowieso alles vergessen!

Mein persönlicher Favorit: Semmelknödel und Gurkensalat

Das ist meine Comfort-Food-Kombi! Fluffige Semmelknödel (mit etwas Majoran in der Masse) und ein schneller Gurkensalat mit Dill und Sahne. Die Knödel saugen die Apfelsoße auf, während der erfrischende Salat alles ausbalanciert. Perfekt für Sonntagsessen – und die Reste schmecken am nächsten Tag sogar noch besser! Kleiner Tipp: Den Gurkensalat mindestens 30 Minuten ziehen lassen, damit die Aromen sich verbinden können.

Egal, wofür du dich entscheidest – wichtig ist, dass es dir schmeckt! Ich mische und match diese Vorschläge oft je nach Jahreszeit und Laune. Im Sommer gern mit Spargel, im Herbst mit Pilzen… Hauptsache, es macht Spaß und alle am Tisch sind glücklich. Und wenn du mal ganz klassisch nur die Gänsebrust mit der Apfelsoße und einem guten Brot servierst? Auch perfekt! Manchmal sind die einfachen Dinge die besten.

Aufbewahrung und Aufwärmen

Okay, lass uns über Reste reden – denn seien wir ehrlich: Bei so einer leckeren Gänsebrust bleibt meistens was übrig! Aber keine Sorge, mit diesen Tricks schmeckt sie am nächsten Tag fast noch besser. Ich verrate dir, wie ich meine Reste immer aufbewahre und wieder perfekt aufwärme, ohne dass die Haut matschig wird. Denn wer will schon eine labbrige Gänsebrust, oder?

So bleibt’s frisch im Kühlschrank

Erstmal: Die Gänsebrust nie zu warm in den Kühlschrank packen! Ich lass sie immer erst etwa 30 Minuten abkühlen (aber nicht länger als 2 Stunden draußen stehen lassen). Dann kommt sie in eine luftdichte Dose – aber wichtig: Die Soße separat! Sonst wird die knusprige Haut ganz weich. So hält sich alles 3-4 Tage problemlos.

Mein Geheimtipp: Ein Stück Backpapier zwischen die Gänsescheiben legen, dann kleben sie nicht zusammen. Und die Soße? Die wird in einem kleinen Glas mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche aufbewahrt – so bildet sich keine Haut!

Einfrieren für später

Für spontane Festtagsstimmung: Die Gänsebrust lässt sich super einfrieren! Ich schneide sie vorher in Portionen und wickle jede einzeln in Alufolie ein. Dann ab in einen Gefrierbeutel – so kann ich immer genau die Menge rausholen, die ich brauche. Die Soße friere ich in Eiswürfelbehältern ein – praktisch zum Dosieren!

Aber Achtung: Maximal 2-3 Monate einfrieren, sonst leidet der Geschmack. Und beim Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank. Notfalls geht’s auch in kaltem Wasserbad, aber dann sofort verwenden!

Perfekt wieder aufwärmen

Jetzt kommt’s drauf an: Die Mikrowelle ist zwar schnell, macht aber die Haut leider labbrig. Mein Geheimrezept für knusprige Reste:

  1. Ofen auf 160°C vorheizen
  2. Gänsescheiben auf ein Gitter legen (damit sie nicht im eigenen Saft liegen)
  3. Mit etwas Brühe beträufeln und mit Alufolie locker abdecken
  4. Ca. 15 Minuten warm werden lassen – danach die Folie abnehmen und 5 Minuten ohne weiterbacken

Die Soße erwärme ich separat im Topf bei kleiner Hitze. Wenn sie zu dick ist, einfach etwas Brühe oder Apfelsaft dazu. Und wenn du magst, kannst du zum Schluss noch ein Stückchen kalte Butter unterrühren – das macht sie schön glänzend!

Psst… mein absoluter Lieblingstrick für Single-Portionen: Die Gänsescheiben in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze langsam aufwärmen – die Haut wird dabei wieder richtig knusprig! Einfach ab und zu mit etwas Soße beträufeln, damit das Fleisch nicht austrocknet.

Und falls wirklich mal was übrig bleibt (was bei mir selten vorkommt…): Kalte Gänsebrust schmeckt auch fantastisch auf frischem Brot mit einem Klecks Preiselbeermarmelade. Einfach himmlisch!

Nährwertangaben

Okay, lass uns über Zahlen reden – aber keine Sorge, ich halte es kurz und schmerzlos! Hier sind die Nährwerte pro Portion (ca. 1/4 der Gänsebrust mit Soße), damit du weißt, was du da so leckeres zu dir nimmst. Aber pass auf: Das sind wirklich nur Richtwerte! Je nachdem wie viel Fett deine Gans abgibt oder welche Apfelsorte du nimmst, kann das etwas variieren. Mein Opa hat immer gesagt: „Beim guten Essen zählt nicht jede Kalorie!“ – aber ein bisschen Übersicht schadet ja nicht, oder?

  • Kalorien: Ca. 450 kcal – ja, es ist kein Diätgericht, aber dafür voller guter Nährstoffe!
  • Eiweiß: 35 g – Gänsefleisch ist eine tolle Proteinquelle
  • Fett: 25 g (davon 8 g gesättigte Fettsäuren) – aber hey, das meiste ist in der Haut, die kannst du ja weglassen… wenn du magst!
  • Kohlenhydrate: 15 g – hauptsächlich aus den Äpfeln, also die „guten“ Carbs
  • Ballaststoffe: 3 g – Dank der Apfelstückchen in der Soße
  • Zucker: 10 g – Natürlicher Fruchtzucker, kein zugesetzter Zucker!

Wichtig: Diese Werte sind grobe Schätzungen basierend auf den Standardzutaten. Wenn du Sahne mit weniger Fett nimmst oder das Fett besonders gut abschöpfst, wird’s natürlich leichter. Und wenn du – wie ich manchmal – noch einen Schuss Wein in die Soße gibst, kommen ein paar Kalorchen dazu. Aber wer zählt schon an Festtagen, oder? Hauptsache, es schmeckt und du genießt es in vollen Zügen!

Übrigens: Meine Freundin die Ernährungswissenschaftlerin sagt immer, Gänsefleisch enthält viel Eisen und B-Vitamine – also ist es sogar richtig gesund! Solange man nicht jeden Tag davon isst, versteht sich… Aber das wäre ja auch viel zu schade, denn so bleibt es was Besonderes!

Häufig gestellte Fragen

Ich bekomme sooo viele Fragen zu meiner Gänsebrust mit Apfelsoße – besonders von Freunden, die es zum ersten Mal probieren. Hier sind die absoluten Klassiker, die mir immer wieder gestellt werden. Vielleicht hast du ja auch genau diese Fragen im Kopf! Ich versuche, sie so zu beantworten, wie ich es meiner besten Freundin erklären würde – ganz unkompliziert und aus der Praxis.

Kann ich Äpfel durch Birnen ersetzen?

Aber klar doch! Ich mache das oft im Herbst, wenn die Birnensaison auf ihrem Höhepunkt ist. Besonders Williams-Christbirnen oder Conference-Birnen eignen sich super. Die Soße wird dann etwas süßer und samtiger – ich gebe dann immer einen Spritzer Zitronensaft dazu, um die Süße auszugleichen. Wichtig: Birnen etwas fester wählen, damit sie nicht komplett zerfallen. Und die Schale dranlassen – die gibt eine schöne Farbe!

Wie bleibt die Haut wirklich knusprig?

Oh, das ist die Frage aller Fragen! Mein Geheimnis: Trockene Haut und Geduld. Ich reibe die Haut vor dem Braten oft noch mit etwas Salz ein und lasse sie 1-2 Stunden ungekühlt liegen. Beim Anbraten dann nicht zu früh wenden – mindestens 5 Minuten auf der Hautseite braten lassen, ohne zu rühren! Und nach dem Garen im Ofen die Gans auf ein Gitter legen, damit die Haut nicht im Saft liegt. So klappt’s garantiert!

Kann ich die Sahne in der Soße weglassen?

Ja, absolut! Wenn du lactosefrei leben möchtest oder einfach keine Sahne da hast, nimm stattdessen einfach mehr Brühe. Die Soße wird dann etwas flüssiger, aber genauso lecker. Mein Tipp: Ein TL Stärke in kaltem Wasser auflösen und unterrühren, wenn du eine dickere Konsistenz möchtest. Oder – mein absoluter Geheimtipp – ein paar Kartoffelscheiben mitkochen, die geben natürliche Bindung!

Wie lange kann ich die Gänsebrust aufbewahren?

Im Kühlschrank hält sich die Gänsebrust (getrennt von der Soße!) etwa 3-4 Tage. Einfrieren kannst du sie problemlos für 2-3 Monate. Aber Achtung: Die Haut wird nach dem Auftauen nie mehr ganz so knusprig wie frisch. Deshalb friere ich persönlich lieber nur die Soße ein und mache die Gans immer frisch – ist ja auch schnell gemacht!

Warum wird mein Fleisch manchmal trocken?

Das tut mir immer so leim, wenn das passiert! Meist liegt’s an zwei Dingen: Entweder war die Gans zu lange im Ofen (immer Thermometer benutzen – 70°C im Kern sind perfekt!) oder sie hat nicht genug Ruhezeit bekommen. Die 10 Minuten Ruhezeit nach dem Garen sind sooo wichtig! In der Zeit ziehen sich die Säfte wieder ins Fleisch zurück. Und falls doch mal was schiefgeht: Extra Soße drüber – die rettet alles!

Hab ich eine deiner Fragen vergessen? Schreib mir gern in die Kommentare – ich helfe immer super gern weiter! Und keine Sorge: Auch ich hatte am Anfang meine Katastrophen… meine erste Gänsebrust sah aus wie ein Schuhsohle! Aber Übung macht den Meister, versprochen.

Teile deine Erfahrungen

Jetzt bist du dran! Ich würde sooo gern hören, wie deine Gänsebrust mit Apfelsoße geworden ist. Hast du meine Tipps ausprobiert? Oder vielleicht deine eigene Variante kreiert? Erzähl mir alles – die guten, die schlechten und die besonders lustigen Küchenpannen (die hat schließlich jeder mal!).

Bei mir war’s damals so: Meine allererste Gänsebrust sah aus wie ein verbranntes Autoreifen – aber meine Familie hat trotzdem brav gegessen und gelogen: „Schmeckt super!“. Heute lache ich darüber, aber damals war ich kurz vorm Heulen! Also keine Scheu – teile deine Erfahrungen, egal wie sie ausgefallen sind. Vielleicht hast du ja sogar einen Tipp, den ich noch nicht kenne!

Schreib mir gern in die Kommentare oder markiere mich auf Instagram, wenn du Fotos von deinem Meisterwerk machst. Ich liebe es, eure Kreationen zu sehen! Und wenn du besonders stolz bist: Vergiss nicht, das Rezept zu bewerten – diese kleinen Sternchen machen mich immer total glücklich und helfen anderen Köchen bei der Auswahl.

Übrigens: Jeden Dezember veranstalte ich ein kleines Gewinnspiel für das beste Gänsebrust-Foto – also halt die Augen offen! Wer weiß, vielleicht gewinnst du ja mein selbstgemachtes Apfel-Gewürzsalz…

Also dann – ran an die Pfanne und viel Spaß beim Nachkochen! Ich bin schon ganz gespannt auf deine Geschichten. Und denk dran: Selbst wenn mal was schiefgeht – beim nächsten Mal wird’s bestimmt noch besser. So war’s bei mir ja auch!

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Gänsebrust mit Apfelsoße

Saftige Gänsebrust mit Apfelsoße für 4 Personen

Ein klassisches Gericht mit saftiger Gänsebrust und einer süß-sauren Apfelsoße.

  • Total Time: 65 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Ingredients

Scale
  • 1 Gänsebrust (ca. 1 kg)
  • 2 Äpfel
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Brühe
  • 50 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Instructions

  1. Gänsebrust salzen und pfeffern.
  2. In einer Pfanne von beiden Seiten anbraten.
  3. Äpfel und Zwiebel schneiden und in der Pfanne dünsten.
  4. Mit Brühe ablöschen und Sahne hinzufügen.
  5. Gänsebrust im Ofen bei 180°C ca. 45 Minuten garen.
  6. Mit der Apfelsoße servieren.

Notes

  • Die Haut der Gänsebrust sollte knusprig sein.
  • Für eine intensivere Soße kann Rotwein hinzugefügt werden.
  • Author: Evelyn E. Stotts
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Braten
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Low Lactose

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 450 kcal
  • Sugar: 10 g
  • Sodium: 500 mg
  • Fat: 25 g
  • Saturated Fat: 8 g
  • Unsaturated Fat: 12 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 15 g
  • Fiber: 3 g
  • Protein: 35 g
  • Cholesterol: 120 mg

Keywords: Gänsebrust, Apfelsoße, klassisch, deutsches Essen

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