„Perfekte Printen in 30 Minuten – einfach unwiderstehlich!“

Oh, Printen! Das ist nicht einfach irgendein Lebkuchen – das ist unser geliebtes Aachener Kulturgut, das ich schon als Kind verschlungen habe. Ich erinnere mich noch genau, wie meine Oma immer eine große Dose voller Printen in der Küche stehen hatte, und der Duft nach Honig, Zimt und Nelken durchs ganze Haus zog. Diese würzig-süßen Leckereien haben etwas Magisches – sie sind fest genug, um perfekt in die Hand zu passen, aber nicht hart wie manche Lebkuchen. Vertrau mir, wenn du einmal selbstgemachte Printen probiert hast, willst du nie wieder welche aus dem Supermarkt! Mein Rezept ist einfach, aber mit ein paar kleinen Tricks wird es genauso gut wie das von Oma.

Warum du diese Printen lieben wirst

Ich schwöre auf dieses Rezept – und hier ist warum:

  • Echter Aachener Geschmack: Die perfekte Balance aus Honigsüße und würzigen Nelken – genau wie bei Oma!
  • Super einfach: Kein kompliziertes Rumgerühre – in 30 Minuten ist der Teig fertig.
  • Werden mit der Zeit besser: Nach 2-3 Tagen schmecken sie noch intensiver (wenn sie so lange durchhalten!).
  • Haltbar wie verrückt: In der Dose bleiben sie wochenlang frisch – perfekt für Adventsvorräte.

Und das Beste? Dein ganzes Haus duftet danach wie eine Weihnachtsbäckerei!

Zutaten für deine Printen

Okay, lass uns loslegen! Für meine Lieblings-Printen brauchst du:

  • 500g Mehl (Type 405 geht super)
  • 250g Honig – am besten einen kräftigen Waldhonig
  • 100g Zucker – ich nehme braunen, der gibt mehr Aroma
  • 1 Ei (Größe M)
  • 2 TL Backpulver – wichtig für die lockere Textur
  • 1 TL Zimt – frisch gemahlen schmeckt am besten
  • 1 TL Nelkenpulver – das gibt den typischen Printen-Geschmack
  • 1 TL Kardamom – mein kleiner Geheimtipp!
  • 50g Zitronat – fein gehackt
  • 50g Orangeat – ebenfalls in kleine Würfelchen

Wichtige Hinweise zu den Zutaten

Keine Panik, wenn du kein Orangeat oder Zitronat da hast! Ich hab’s schon mit getrockneten Aprikosen oder sogar Rosinen ersetzt – schmeckt auch super. Und falls du keinen Honig magst: Ahornsirup geht in Notfällen, aber dann schmeckt’s halt nicht nach „echten“ Printen. Mein Tipp: Kauf die Gewürze frisch – das macht einen Riesenunterschied!

Schritt-für-Schritt Anleitung für Printen

Jetzt wird’s spannend! So backst du die perfekten Printen:

  1. Honig und Zucker schmelzen: Beides zusammen in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Nicht kochen lassen – wir wollen nur alles schön verflüssigen!
  2. Trockene Zutaten mischen: Mehl, Backpulver und alle Gewürze in einer großen Schüssel vermengen. Ich siebe das Mehl immer – das macht den Teig schön luftig.
  3. Alles zusammenbringen: Die lauwarme Honigmischung und das Ei zu den trockenen Zutaten geben und mit den Händen oder einem Holzlöffel zu einem glatten Teig verkneten. Dauert etwa 5 Minuten – der Teig wird fest, aber nicht trocken.
  4. Früchte untermischen: Jetzt das kleingeschnittene Zitronat und Orangeat unterkneten. Nicht zu wild werden – gleichmäßig verteilt reicht.
  5. Ruhen lassen: Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde (besser über Nacht!) im Kühlschrank ruhen lassen. Das ist der Game-Changer für den Geschmack!

Teig vorbereiten

Nach der Ruhezeit den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einer Rolle formen (etwa 5 cm Durchmesser). Mit einem scharfen Messer ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden – wie beim Lebkuchen! Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas Abstand, denn sie gehen noch etwas auf.

Backen der Printen

Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Die Printen 15-20 Minuten backen – sie sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Stäbchenprobe: Wenn nichts mehr kleben bleibt, sind sie perfekt! Wichtig: Ganz auskühlen lassen, sonst brechen sie.

Tipps für perfekte Printen

Nach unzähligen Backversuchen habe ich die ultimativen Tricks für die besten Printen herausgefunden:

  • Geschmacksbooster: Lass die fertigen Printen 2 Tage in einer Dose reifen – der Geschmack wird intensiver und die Konsistenz perfekt!
  • Gewürz-Anpassung: Magst du’s schärfer? Ein halber TL Pfeffer oder Ingwer gibt eine tolle Würze.
  • Anti-Bruch-Trick: Schneide die Scheiben immer etwas dicker als 1 cm – so brechen sie weniger leicht.
  • Honig-Alternative: Bei kühlem Wetter den Honig leicht erwärmen – dann lässt er sich besser verarbeiten.

Und mein Geheimtipp: Backe immer eine doppelte Portion – die sind so schnell weg!

Häufige Fragen zu Printen

Ich bekomme so oft Fragen zu meinen Printen – hier die wichtigsten Antworten aus meiner Backerfahrung:

Kann man Printen einfrieren?
Aber klar! Ich friere sie portionsweise ein – so habe ich immer welche parat. Einfach in Gefrierbeutel packen und bis zu 3 Monate lagern. Auftauen bei Raumtemperatur, dann schmecken sie wie frisch gebacken.

Wie lange halten sich Printen?
In einer gut verschlossenen Dose bleiben sie mindestens 4 Wochen frisch – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden! Je länger sie lagern, desto intensiver wird der Geschmack. Mein Rekord: 2 Monate – und sie waren noch perfekt.

Kann ich die Gewürze variieren?
Natürlich! Ich experimentiere gern – Anis oder Koriander sind auch lecker. Aber Vorsicht mit Nelken – die gehören einfach in echte Aachener Printen. Mein Tipp: Erstmal am Originalrezept orientieren.

Warum ist mein Teig so klebrig?
Keine Sorge – der soll so! Ein bisschen Mehl auf die Hände, dann lässt er sich besser verarbeiten. Wichtig: Nach dem Kneten unbedingt ruhen lassen – dann wird er fester.

Dürfen Kinder Printen essen?
Absolut! Meine Nichten lieben sie. Nur bei ganz kleinen Kindern würde ich mit den Gewürzen etwas zurückhaltender sein. Und die Stücke nicht zu groß schneiden – sie sind schön sättigend.

Nährwertangaben

Bitte denk dran: Diese Werte sind nur Richtwerte und können je nach deinen Zutaten leicht variieren. Pro Stück (ca. 30g) enthält meine Printen etwa:

  • 150 Kalorien
  • 30g Kohlenhydrate (davon 15g Zucker)
  • 2g Fett
  • 2g Eiweiß

Nicht schlecht für so ein leckeres Stück Tradition, oder?

Serviervorschläge und Aufbewahrung

Printen schmecken am besten mit einer Tasse heißem Tee oder Glühwein – einfach himmlisch an kalten Wintertagen! Ich liebe es, sie auf einem rustikalen Holzbrett mit Nüssen und Äpfeln zu arrangieren. Zur Aufbewahrung nehme ich immer eine Blechdose mit Deckel – da bleiben sie wochenlang knusprig. Tipp: Ein Stück Apfel in die Dose legen, das hält sie schön saftig. Und falls du sie verschenken willst: In hübsches Backpapier gewickelt mit Jutegarn sind sie das perfekte Mitbringsel!

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Printen

„Perfekte Printen in 30 Minuten – einfach unwiderstehlich!“

Printen sind eine traditionelle deutsche Lebkuchen-Spezialität aus Aachen. Sie sind würzig, leicht süß und haben eine feste, aber nicht harte Konsistenz.

  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 20 Stück 1x

Ingredients

Scale
  • 500g Mehl
  • 250g Honig
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Nelkenpulver
  • 1 TL Kardamom
  • 50g Zitronat
  • 50g Orangeat

Instructions

  1. Honig und Zucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  2. Mehl, Backpulver und Gewürze in einer Schüssel vermischen.
  3. Die Honigmischung und das Ei zu den trockenen Zutaten geben und zu einem Teig kneten.
  4. Zitronat und Orangeat unterkneten.
  5. Den Teig zu einer Rolle formen und ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden.
  6. Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  7. Bei 180°C für 15-20 Minuten backen.

Notes

  • Der Teig sollte vor dem Backen mindestens 1 Stunde ruhen.
  • Printen schmecken am nächsten Tag noch besser.
  • Sie halten sich in einer Dose mehrere Wochen.
  • Author: Evelyn E. Stotts
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Category: Gebäck
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Vegetarian

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 150
  • Sugar: 15g
  • Sodium: 10mg
  • Fat: 2g
  • Saturated Fat: 0.5g
  • Unsaturated Fat: 1g
  • Trans Fat: 0g
  • Carbohydrates: 30g
  • Fiber: 1g
  • Protein: 2g
  • Cholesterol: 10mg

Keywords: Printen, Aachener Printen, Lebkuchen, Weihnachtsgebäck

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